Schleusenbild

DIE SCHLEUSE IN IFFEZHEIM nutzen vor allem Güterschiffe. Aber auch Sportboote lassen sich beim Galoppdorf gerne durchschleusen und honorierten den guten Service mit einer Auszeichnung. Foto: pr

 

Iffezheim (BNN/hu). Die Doppelkammerschleuse Iffezheim des Wasserund Schifffahrtsamts (WSA) Freiburg ist vom Deutschen Motorjachtverband (DMYV) als „wassersportfreundlichste Schleuse 2014“ ausgezeichnet worden. Zur Stimmabgabe berechtigt waren die Wassersportler selbst. „Da die Sportboote nur etwa fünf Prozent des Gesamtfahrzeugaufkommens ausmachen, waren wir über das Ergebnis hocherfreut, aber ebenso überrascht“, erklärte Amtsleiter Jörg Vogel gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten.

Bei der Preisübergabe in Düsseldorf während der Bootsausstellung „Boot 2015“ waren auch der Leiter des zuständigen Außenbezirks Iffezheim, Boris Hammerle, und Harald Butz, Leiter der Betriebsstelle, anwesend und nahmen den Preis aus den Händen des DMYV-Präsidenten Winfried Röcker entgegen. „Das Betriebspersonal in Iffezheim hat sich auf die Fahnen geschrieben, allen Nutzern der Wasserstraße einen ihren jeweiligen Bedürfnissen entsprechenden Service zu bieten. Diese Auszeichnung motiviert alle im Schichtdienst eingesetzten Kollegen, weiterhin ihr Bestes für eine attraktive Wasserstraße zu geben“, so Butz. Amtsleiter Jörg Vogel dankte vor allem seinen Leuten: „Ich gratuliere insbesondere dem Betriebspersonal, das eine Nutzung der Schleuse rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres gewährleistet. Den ersten Preis haben sich diese Mitarbeiter persönlich verdient.“

Der jährliche Wettbewerb des DMYV um die wassersportfreundlichste Schleuse basiert auf einem Fragenkatalog, bei dem die Erfahrungen in der abgelaufenen Saison mit den Schleusen in Deutschland abgefragt werden. Insbesondere zu Service und Personal, Wartezeiten und Kommunikation können sich die Sportbootlenker äußern. Im vergangenen Jahr passierten 1 450 motorisierte Sportboote die Schleuse. Insgesamt wurden 26 855 Fahrzeuge geschleust. Kanu- und Kajakfahrer tauchen in der Statistik übrigens nicht auf, da sie aus Sicherheitsgründen nicht gemeinsam mit dem Güterverkehr geschleust werden können.

 

Bericht der BNN 31.01.2015